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Stellungnahme

Karfreitag 2026 – Aufruf zum Frieden: Juden, Christen und Muslime aller Völker, vereinigt Euch!

Es ist Krieg in der Ukraine, es ist Krieg in Gaza, Krieg im Libanon, Krieg im Iran und den arabischen Ländern. Diese Kriege bringen unendliches Leid über die Menschen, die dort leben. Die Bomben, Raketen, Drohnen … jede einzelne bringt Verwüstung und zerstört das Leben von vielen armen und unschuldigen Menschen; und auch wenn sie nicht töten, zerstören sie das Leben und Schicksal unzähliger Menschen, Familien.

Ist es da nicht ein Skandal, dass alle Führer dieser Kriege sich als gläubig bezeichnen, einen Gott über sich wissen, der das Wohl und den Frieden auf Erden will? Schalom, Salaam, Friede – jede dieser Religionen führt das Wort „Frieden“ als ein entscheidendes Schlüsselwort für sich an und nennt es als Erfüllung seiner Religion. Und jeder bringt unendliches Leid über die jeweils anderen.

Es ist ein Skandal! Und für ihre eigenen politischen und militärischen Interessen nehmen diese Mächtigen das ganze Leiden von Millionen von Menschen in Kauf! DAS ist unerträglich! Wie können sie behaupten, dass ihre Sache gerecht ist!? Wie können sie dafür auch noch Gott und ihren Glauben ins Feld führen. Es ist nicht Gottes Wille, dass Menschen sich gegenseitig töten, sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen.

Noch stellen wir aus den abrahamitischen Religionen – den Religionen des Buches – den größten Teil der Weltbevölkerung und wir haben das Recht, gehört zu werden.

Deshalb rufe ich Euch auf:

Juden, Christen und Muslime – auch die Angehörigen anderer Religionen – steht auf und fordert den Frieden ein! Krieg darf kein Mittel sein zur Problemlösung.
Wir fordern: Beendet die Kriege! Hört auf, unzählige Menschenschicksale zu opfern und setzt Euch endlich zusammen und löst Eure Probleme auf andere, friedliche Weise!

Günther Brendle-Behnisch, Pfarrer in äußerster Unruhe, Parteivorsitzender ÖDP.

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